Steckbrief: Chromebook Toshiba CB30 – 102

Anfang des Jahres hatte Toshiba auf der CES (Consumer Electronics Show) in Las Vegas sein erstes Chromebook vorgestellt, seit kurzem ist es auch bei uns in Deutschland erhältlich. Unüblich schnell, denn normalerweise dauert es Monate, bis begehrte Computertechnik auch hierzulande verfügbar ist. Doch keine 6 Wochen später kam bereits das „Go“ für den deutschen Markt. Für knapp 330 Euro kann es bei Amazon bestellt werden, der Ursprungspreis lag bei 350 Euro. Schon beim ersten Betrachten kann das Chromebook auf Anhieb überzeugen. Sein schlankes Design ist wirklich schick, das Chromebook sieht dabei schon sehr Business Like aus. Optisch gesehen macht es also schon mal was her. Doch auch sonst kann man nicht behaupten, dass Toshiba sich keine Mühe gegeben hätte. Das Einsteigermodell beweist es.

Gar nicht schlecht für‘s erste Chromebook

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Das Toshiba Chromebook ist mit 13,3 Zoll größer als viele seiner Konkurrenten, was natürlich einen Pluspunkt bedeutet. Akzeptabel ist auch die Auflösung mit 1366 x 768 Bildpunkten. Das 1,5 kg Leichtgewicht läuft mit Googles Betriebssystem Chrome OS, was einem, sofern genutzt, bereits vom  Android Handybetriebssystem bekannt vorkommen dürfte. Mit dem Chrome OS sollen sich vor allem diejenigen angesprochen fühlen, die viel unterwegs sind und überwiegend Onlineanwendungen nutzen. Neben dem schlanken Chrome OS gibt’s noch einen kostenlosen Cloud-Speicherplatz mit 100 Gbyte über Google Drive dazu. Und das für zwei lange Jahre.  Doch werfen wir einen Blick unter die Haube des Toshiba Chromebooks: Hier werkelt nämlich ein Intel Celeron 2955U Prozessor  als Dual-Core-Haswell; wer hätte das gedacht. Zudem stehen 2 GByte DDR3L-RAM zur Verfügung. Für die lokale Speicherung von Apps & Co stehen außerdem 16 Gbyte SSD-Speicher bereit. Auch grafisch kann das Toshiba Chromebook durch die in den Hauptprozessor integrierte Intel HD Graphics mit anderen mithalten. Super ist auch die Anwenderfreundlichkeit bezüglich Updates und Sicherheitslösungen. Denn Anwender müssen hier nichts manuell durchführen, alle Updates und Sicherheitsversionen werden automatisch upgedatet, sobald eine Internetverbindung verfügbar ist. Mit den ganzen verfügbaren Web-Apps ist die Anwendung des CB30 – 102 zudem auch recht bequem.

Die Extras bei Toshiba

Das Toshiba Chromebook CB30 – 102 kommt mit einer weiteren Ausstattung daher, die auf jeden Fall zufriedenstellen dürfte. So gibt es beispielsweise WLAN nach IEEE 802.11a/g/n, Bluetooth 4.0 mit „Low Energy Verbrauch“, eine eingebaute HD Webcam sowie zwei Stereolautsprecher serienmäßig dazu. Außerdem sind zwei USB-3.0-Ports sowie ein HDMI Ausgang vorhanden. Und ein SD-Kartensteckplatz ist ebenfalls mit an Bord. Die Betriebszeit mit aufgeladenem Akku liegt bei etwa achteinhalb Stunden, was sehr gut ist. In den bisherigen Steckbriefen kam nur das HP Chromebook noch eine Stunde höher.

Fazit zum Chromebook Toshiba CB30

+ schöner großer Bildschirm
+ gute Auflösung
+ bereits in Deutschland erhältlich
+ gutes App-Angebot
– Prozessor könnte besser sein

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Alles in Allem ist das erste Chromebook von Toshiba eine positive Überraschung. Vor allem das Design überzeugt, es ist schlicht, schlank und wirkt irgendwie edel. Auch die Ausstattung ist in Ordnung, in puncto Sicherheit und Updates steht, wie zu erwarten war, ebenfalls Bequemlichkeit im Vordergrund.  Besonders gut ist der 13,3 Zoll Bildschirm mit guter Auflösung. Daran können sich manche Konkurrenten für die nächsten Planungen ein Beispiel nehmen. Mal sehen, was Toshiba in Sachen Chromebooks zukünftig noch bringt.

 

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